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Amendment to the War Material Act / Impacts / Relations with security partners and offset transactions

Security policy cooperation

Relations with security partners and offset transactions

second-orderqualitative only↑ risesreversibleArmed forces and security policy

According to the Federal Council, the risk of armed conflicts has increased, and Western countries – the most important customers of the Swiss defence industry – could also become involved in them. The power to derogate would give Switzerland more flexibility in an unstable environment, it says: important business relationships with partners involved in a conflict could be maintained, which is not possible under current law, and the legal certainty of offset transactions linked to the Armed Forces' arms purchases could be improved. Only through mutual dependencies could Switzerland ensure that its partners also give it priority in a crisis. According to the dispatch, the minority of the Security Policy Committee of the National Council considered the revision premature; in the consultation, the EVP (Evangelical People's Party), the SP (Social Democrats) and the Greens pointed out that waiving the power to derogate had been a condition for the withdrawal of the “Correction Initiative”.

Machine translation · German original

Laut Bundesrat hat die Gefahr bewaffneter Konflikte zugenommen, und auch westliche Länder – die wichtigsten Kunden der Schweizer Rüstungsindustrie – könnten in solche verwickelt werden. Die Abweichungskompetenz verschaffe der Schweiz in einem instabilen Umfeld mehr Flexibilität: Wichtige Geschäftsbeziehungen mit Partnern in einem Konflikt liessen sich aufrechterhalten, was unter dem heutigen Recht nicht möglich sei, und die Rechtssicherheit von Offset-Geschäften bei Rüstungskäufen der Armee liesse sich verbessern. Nur über gegenseitige Abhängigkeiten könne die Schweiz sicherstellen, dass ihre Partner sie im Krisenfall ebenfalls priorisieren. Laut Botschaft hielt die Minderheit der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates die Revision für verfrüht; EVP, SP und Grüne erinnerten in der Vernehmlassung daran, dass der Verzicht auf die Abweichungskompetenz Bedingung für den Rückzug der Korrektur-Initiative gewesen sei.

This impact is described only qualitatively. What it is based on is shown on the right.

Evidence for the impact (8)

supports

Die Aufnahme von Artikel 22b in das KMG würde der Schweiz somit in einem zunehmend instabilen internationalen Umfeld mehr aussen- oder sicherheitspolitische Flexibilität ermöglichen.

supports

Zum Beispiel könnte die Abweichungskompetenz in Fällen, in denen wichtige wirtschaftliche und sicherheitspolitische Partner der Schweiz in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt werden, potenziell die Aufrechterhaltung wichtiger Geschäftsbeziehungen erlauben. Unter dem aktuellen Rechtsrahmen wäre dies nicht möglich.

qualifies

Die Kommissionsminderheit ihrerseits ist der Ansicht, die Forderung nach einer Revision des KMG sei knapp zweieinhalb Jahre nach dem Rückzug der Volksinitiative «Gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer (Korrektur-Initiative)» verfrüht.

context

Er erklärte, dass die Gefahr von internen und internationalen bewaffneten Konflikten global zugenommen habe und auch westliche Länder – als wichtigste Kunden der Schweizer Rüstungsindustrie – künftig in bewaffnete Konflikte im Sinne des KMG verwickelt sein könnten.