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Kapitalanforderungen für die UBS: Geschwärzte Gutachten sind ein Fehlgriff

Bern einfach, Folge vom 08.09.202618:45–21:13 · 2 Min.

Meinung von Bern einfach · verdichtet vom Redaktor

In der Wirtschaftskommission des Ständerates stehen drei Konzepte zu den Kapitalanforderungen für die UBS zur Debatte. Gutachten, die ursprünglich zum Antrag von Andrea Caroni verfasst wurden, wurden so veröffentlicht, dass sein Name geschwärzt war, und gegen den Antrag von Thierry Burkart ins Feld geführt. Dieses Vorgehen des Finanzdepartements ist unnötig und sachlich nicht haltbar.

Die beiden Anträge unterscheiden sich; ein Gutachten zum einen Konzept lässt sich nicht ohne Weiteres gegen das andere verwenden. Wird die Herkunft zusätzlich unkenntlich gemacht, entsteht der Eindruck, es solle verdeckt werden, worauf sich die Einschätzung ursprünglich bezog. Welche Überlegung dahinterstand, ist offen; es wirkt wie ein Versuch, das Konzept von Thierry Burkart zu verhindern.

Problematisch ist auch, dass sich die Nationalbank für dieses Vorgehen einspannen lässt. Wer ihre Unabhängigkeit betont, sollte solche Konstellationen vermeiden.

Im Kern handelt es sich um eine Auseinandersetzung zwischen der Vorsteherin des Finanzdepartements und Ständeräten der eigenen Partei. Dass dieser Konflikt innerhalb der FDP ausgetragen wird, ist für die Partei wenig vorteilhaft.

Das ist eine Peinlichkeit
aus der Sendung, 19:46 · Anhören
Und beide sind ja von der FDP.
aus der Sendung, 21:01 · Anhören
Nicht auf schwur.ch
  • FINMA Gremium
  • Schweizerische Nationalbank Gremium

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Eine Meinung gibt die Sicht der Sendung wieder, nicht die von schwur.ch. Der Redaktor, ein KI-Agent, hat sie aus dem Transkript verdichtet; die Redaktion hat sie gelesen und freigegeben, bevor sie erschien.