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Kernenergie: Die Schweiz steht mit dem Neubauverbot international im Blick

Bern einfach, Folge vom 14.09.202622:27–26:27 · 4 Min.

Meinung von Bern einfach · verdichtet vom Redaktor

An einem Branchentreffen in Zürich zeigt sich eine deutliche Aufbruchstimmung in der Kernenergie, von der Uranförderung bis zur Finanzierung. Die geplante Abstimmung über das Neubauverbot für Kernkraftwerke wird international beachtet. Die Stromunternehmen und die Verwaltung sollten sich klarer positionieren.

In Kanada und den USA werden neue Technologien entwickelt, und Kapital fliesst in den Bereich, weil ein Geschäft erkennbar ist. Ein Motiv ist die Absicht, nicht mehr von russischem Uran abhängig zu sein. Wohlstand und verfügbare Energie sind eng miteinander verbunden.

Auf die Schweiz wird geschaut, weil hier über das Neubauverbot entschieden wird und der Entscheid Signalwirkung hat. Die Frage lautet, ob der Weg in Richtung Versorgungsrisiken führt oder in Richtung jener Länder, die auf zuverlässigen und günstigen Strom setzen. Auffällig ist, dass die Führungen der grossen Stromkonzerne am Treffen kaum vertreten sind, während Ingenieurinnen und Ingenieure zahlreich da sind.

Der Axpo ist zugutezuhalten, dass sie junge Fachkräfte in der Nukleartechnik ausbildet und selbst Veranstaltungen dazu durchführt; dort hat sich die Stimmung erkennbar gewandelt. Auch das Bundesamt für Energie sollte die Kernenergie wieder einbeziehen.

Im Abstimmungskampf sollten die Stromunternehmen klar sagen, dass sie solche Anlagen bauen, betreiben und wollen. Der Staat muss in der politischen Unsicherheit Sicherheit geben und eine Mitfinanzierung zusagen. Steuergelder wären dort sinnvoller eingesetzt als für manche Präventionskampagne.

Man weiss genau, dass Wohlstand und Energie aufs Ängste miteinander verknüpft sind.
aus der Sendung, 23:16 · Anhören
Nicht auf schwur.ch
  • Bundesamt für Energie Gremium
  • Alpiq Organisation
  • Abstimmung über das Neubauverbot für Kernkraftwerke Abstimmung

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