Ernährungsinitiative / Auswirkungen / Selbstversorgung soll von rund 46 auf mindestens 70 Prozent steigen

Versorgung mit Lebensmitteln

Selbstversorgung soll von rund 46 auf mindestens 70 Prozent steigen

direktnur qualitativ↑ steigtteilweise umkehrbarBevölkerung (Versorgung, auch im Krisenfall)

Heute produziert die Schweiz netto rund 46 Prozent der Lebensmittel, die sie verbraucht. Der Bund soll mindestens 70 Prozent anstreben, vor allem über mehr pflanzliche Lebensmittel, und die Vorgaben innert zehn Jahren erfüllen. Laut Bundesrat wäre die Schweiz dann im Krisenfall weniger von Importen abhängig; das Ziel hält er in dieser Frist aber nicht für realistisch. Laut Initiativkomitee ist die Landwirtschaft heute nicht darauf ausgerichtet, die Bevölkerung im Krisenfall selbst zu ernähren, und 65 Prozent der pflanzlichen Lebensmittel werden importiert.

Diese Auswirkung ist nur qualitativ beschrieben. Worauf sie sich stützt, steht rechts.

Belege zur Auswirkung (6)

stützt

Der Bund strebt einen Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent an. Zu diesem Zweck trifft er insbesondere Massnahmen zur Förderung einer vermehrt auf pflanzlichen Lebensmitteln basierenden Ernährungsweise und einer darauf ausgerichteten Land- und Ernährungswirtschaft.

Kontext

Die Folge: 65 Prozent der pflanzlichen Lebensmittel, die wir essen, werden importiert.

Kontext

Laut dem Komitee ist die Schweizer Landwirtschaft heute nicht darauf ausgerichtet, die Bevölkerung im Krisenfall selbst zu ernähren.