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Modifica della legge sul materiale bellico / Effetti / Industria degli armamenti: le forniture ai partner restano possibili anche in caso di conflitto

Industria degli armamenti

Industria degli armamenti: le forniture ai partner restano possibili anche in caso di conflitto

di 1° ordinesolo qualitativo↑ aumentareversibileImprese d'armamento e fornitrici (base tecnologica e industriale rilevante per la sicurezza)

Secondo il Consiglio federale, il mercato nazionale è troppo piccolo; le imprese della base tecnologica e industriale rilevante per la sicurezza devono poter esportare. Dal controprogetto all'iniziativa correttiva, secondo il Consiglio federale, il diritto svizzero in materia di esportazioni è più severo di quello degli Stati dell'UE, il che svantaggerebbe l'industria rispetto alla concorrenza europea. Anche le componenti e gli assemblaggi rientrano nei criteri di esclusione. La competenza di deroga deve consentire, ad esempio, di mantenere tali forniture a imprese d'armamento in Stati partner che vengono coinvolti in un conflitto armato; secondo il Consiglio federale, la sua utilità può essere, a seconda del caso, marginale o decisiva. Anche le regole inserite dal Parlamento sulle componenti fornite (art. 18 cpv. 2) e sui Paesi con eccezioni all'obbligo di autorizzazione individuale (art. 22a cpv. 2bis) riguardano le esportazioni; il messaggio non le tratta. Nella consultazione PEV, PS e I Verdi hanno visto dietro la modifica in primo luogo gli interessi economici dell'industria degli armamenti.

Traduzione automatica · Originale tedesco

Laut Bundesrat ist der Heimmarkt zu klein; die Unternehmen der sicherheitsrelevanten Technologie- und Industriebasis müssen exportieren können. Seit dem Gegenvorschlag zur Korrektur-Initiative ist das Schweizer Exportrecht laut Bundesrat strenger als jenes der EU-Staaten, was die Industrie gegenüber der europäischen Konkurrenz benachteilige. Auch Einzelteile und Baugruppen fallen unter die Ausschlusskriterien. Die Abweichungskompetenz soll etwa erlauben, solche Lieferungen an Rüstungsunternehmen in Partnerstaaten aufrechtzuerhalten, die in einen bewaffneten Konflikt verwickelt werden; ihr Nutzen kann laut Bundesrat je nach Fall marginal oder entscheidend sein. Die vom Parlament eingefügten Regeln zu Zulieferteilen (Art. 18 Abs. 2) und zu Ländern mit Ausnahmen von der Einzelbewilligungspflicht (Art. 22a Abs. 2bis) betreffen ebenfalls Ausfuhren; die Botschaft behandelt sie nicht. EVP, SP und Grüne sahen in der Vernehmlassung in erster Linie die wirtschaftlichen Interessen der Rüstungsindustrie hinter der Änderung.

Questo effetto è descritto solo qualitativamente. Gli elementi su cui si basa figurano a destra.

Riscontri dell’effetto (9)

sostiene

Absatz 2 Buchstabe a gilt nicht für Länder, für welche der Bundesrat gestützt auf die Artikel 15 Absatz 2, 16a Absatz 2 und 20 Absatz 3 Ausnahmen von der Einzelbewilligungspflicht vorsieht. Ausfuhrgesuche für diese Länder werden bewilligt, ausser es liegen ausserordentliche Umstände vor und die aussen- , neutralitäts- oder sicherheitspolitischen Interessen der Schweiz erfordern eine Ablehnung.

sostiene

Seit der Umsetzung des Gegenvorschlags zur Korrektur-Initiative ist der Rechtsrahmen der Schweiz im Bereich der Exportkontrolle strenger als derjenige der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), wodurch die Schweizer Rüstungsindustrie im Verhältnis zur europäischen Konkurrenz benachteiligt wird.

sostiene

Die Anwendung der Abweichungskompetenz könnte zum Beispiel erforderlich werden, um im Rahmen der industriellen Zusammenarbeit zwischen Schweizer Zulieferbetrieben und Rüstungsunternehmen in Partnerstaaten, die plötzlich in einen bewaffneten Konflikt verwickelt sind, die Ausfuhr bestimmter Einzelteile und Baugruppen aufrechterhalten zu können.

sostiene

Bei Einzelteilen und Baugruppen von Kriegsmaterial wird grundsätzlich auf die Nichtwiederausfuhr-Erklärung verzichtet, wenn feststeht, dass es sich um eine Zulieferung im Rahmen einer internationalen Wertschöpfungskette handelt.

relativizza

Je nach Tragweite einer Situation, in der «ausserordentliche Umstände» vorliegen, kann der Nutzen der Abweichungskompetenz für die STIB der Schweiz von marginaler oder von entscheidender Bedeutung sein.

contesto

Es sei darauf hingewiesen, dass nicht nur ganze Waffensysteme als Kriegsmaterial gelten, sondern es fallen auch Einzelteile und Baugruppen, die im Rahmen internationaler Wertschöpfungsketten an ausländische Unternehmen geliefert werden, unter die Ausschlusskriterien von Artikel 22a KMG.

contesto

Der Heimmarkt ist für eine ökonomisch lebensfähige Produktion zu klein, weil die Nachfrage der Organe des nationalen Sicherheitsapparats nicht ausreicht.