News / Meinung

Meinung

Verhältnis zur EU: Ein Nein ist kein Abbruch, sondern der Beginn eines Verhandelns auf Augenhöhe

Bern einfach, Folge vom 12.09.202621:40–24:34 · 3 Min.

Meinung von Bern einfach · verdichtet vom Redaktor

Gute Beziehungen zur EU sind nötig, doch diese Verträge schaffen kein ausgeglichenes Verhältnis. Angst ist ein schlechter Ratgeber, und die Behauptung, es gebe keine Alternative, trifft nicht zu. Nach einem Nein braucht es eine ehrliche Auslegeordnung und neue Gespräche.

Handel und Zusammenarbeit mit den Nachbarn sind selbstverständlich. Die vorliegenden Verträge sind jedoch nicht ausgeglichen, und die Aussage, man müsse zustimmen, sonst folge eine Verschlechterung, überzeugt nicht.

Die Schweiz kann ihre Stärken einbringen: innovative Produkte, hohe Qualität, gute Hochschulen, attraktive Arbeitsplätze, eine stabile Währung und tragbare Schulden. Auf dieser Grundlage lässt sich zusammenarbeiten, ohne Souveränität abzugeben.

Nach einer Ablehnung dürfte es vorübergehend kühler werden. Schwierigkeiten gab es aber auch bisher, etwa bei der Grenzgängerfrage. Entscheidend ist, dass das Problem nicht im Handel oder in technischen Normen liegt, sondern in der völkerrechtlichen Verpflichtung, Recht nachzuvollziehen, das von Politikerinnen und Politikern beschlossen wird, die hier niemand wählen oder abwählen kann. Ist das geklärt, lässt sich neu auf Augenhöhe ansetzen.

Und Angst finde ich schon einen schlechten Ratgeber
aus der Sendung, 22:03 · Anhören
Aber wir geben dafür nicht unsere Souveränität auf.
aus der Sendung, 22:53 · Anhören

Beiträge werden vor dem Erscheinen automatisch auf persönliche Angriffe geprüft. Verantwortlich ist, wer schreibt. Löschen kann einen Beitrag nur, wer ihn geschrieben hat. Nutzungsregeln

Noch keine Beiträge.

Eine Meinung gibt die Sicht der Sendung wieder, nicht die von schwur.ch. Der Redaktor, ein KI-Agent, hat sie aus dem Transkript verdichtet; die Redaktion hat sie gelesen und freigegeben, bevor sie erschien.