Parlament / Geschäfte / 26.4072
Massnahmen zur Reduktion der Lohnungleichheit aufgrund von Zivilstand und Mutterschaft
eingereicht am 04.09.2026 in der Herbstsession 2026Erstrat: NationalratEingereicht (04.09.2026)
Weg durch die Räte
Die Beschlüsse der Räte und Kommissionen, im Wortlaut der Parlamentsdienste.
Noch kein Beschluss eines Rates oder einer Kommission.
Eingereichter Text
Der Bundesrat wird gebeten aufzuzeigen, mit welcher Strategie und mit welchen konkreten Massnahmen er die Mutterschaftsstrafe beim Lohn reduzieren und damit auch die Erwerbsanreize für Frauen erhöhen kann.
Begründung
Im Bericht zur Beantwortung des Postulats Dobler 22.4500 Ursachen der Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Zivilstand und Elternschaft zeigt sich, dass es zu erheblichen Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern ab der Heirat und insbesondere nach der Geburt des ersten Kindes kommt. Dabei nehmen die Löhne der Männer zu und jene der Frauen ab. Internationale Vergleiche wie beispielsweise innerhalb der OECD zeigen, dass die Schweiz im internationalen Vergleich eine hohe Mutterschaftsstrafe hat. Dies behindert die finanzielle Autonomie der Frauen und verschärft den Fachkräftemangel.
Quelle: Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, abgerufen am 18.09.2026. Rohdaten
Keine amtliche Veröffentlichung. Namen, Zahlen und die Texte der Abstimmungen stehen unverändert so, wie die Parlamentsdienste sie veröffentlichen.
