Windpark-Subventionen: Wenn die Förderung ein Vielfaches der Investition erreicht
Bern einfach, épisode du 08.09.202623:42–25:12 · 2 min
Opinion de Bern einfach · condensée par le Redaktor
Ein städtisches Energieunternehmen investiert in einen Windpark und kann über die Jahre garantierte Fördermittel beziehen, die im Extremfall ein Mehrfaches der Investition ausmachen. Bezahlt wird das nicht aus der Bundeskasse, sondern über einen Zuschlag auf den Strompreis. Eine solche Förderung steht in keinem vernünftigen Verhältnis.
Die Investition beträgt 34 Millionen Franken, die zu erwartenden Fördermittel können sich auf bis zu 135 Millionen Franken belaufen. Für das Unternehmen ist das ein sehr gutes Geschäft, für die Allgemeinheit nicht.
Getragen wird der Betrag von den Haushalten, die den Zuschlag mit der Stromrechnung bezahlen. Das Geld erscheint nicht von selbst; es fliesst an einen Ort auf Kosten aller anderen. Die Ausgestaltung dieser Förderung gehört überprüft.
Es wird also von uns bezahlt.
Ce que schwur.ch a sur ce sujet
- ObjetEidgenössische Volksinitiative 'Für den Schutz der direkten Demokratie bei Windparks (Gemeindeschutz-Initiative)'Volksinitiative zur Mitsprache der Gemeinden bei Windparks
- ObjetEidgenössische Volksinitiative 'Gegen die Zerstörung unserer Wälder durch Windturbinen (Waldschutz-Initiative)'Volksinitiative gegen Windturbinen im Wald
- OrganeEidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und KommunikationZuständig für die Energieförderung
- Städtische Werke Grenchen organisation
- Bundesamt für Energie organe
